Programmheft 2. Hj. 2015/16

Realschule, Konrad-Adenauer-Schule
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2.HJ Ganztagsschulprogramm 2015/16

Newsletter Campus W

Die PausenLiga:

Freiwilligen Einsatz-Logo (Klein)

Die Ganztagsschule am Schulzentrum Mellendorf sucht einen jungen engagierten Menschen zur Besetzung einer Stelle im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Sport. Das FSJ bietet jungen Menschen die Möglichkeit Soziales mit Sportlichem zu kombinieren. Junge Freiwillige haben die Chance ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihre (Soziale-) Kompetenzen zu erweitern.

Alle die zwischen 16 und 27 Jahre jung sind und z.B. gerade die Schule oder eine Ausbildung abgeschlossen haben und auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind, können sich bewerben.  Man sollte sich für die Arbeit mit Kinder und Jugendlichen begeistern und Spaß an dieser Arbeit haben. Gerade für diejenigen, die einen pädagogischen oder sozialen Beruf anstreben, ist das FSJ eine ideale Vorbereitung.  Wichtiger als Schulzeugnisse oder Abschlussnoten sind dabei Begeisterung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Neugierde, Freude an Herausforderungen, Eigeninitiative und Selbstständigkeit.

FSJler erhalten ein monatliches Taschengeld (unberührt bleibt der Anspruch auf Kindergeld), sie sind sozialversichert und nehmen an 25 Bildungstagen teil, in denen Wissen und Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt werden. Diese kostenlosen Fortbildungseinheiten ermöglichen auch den Erwerb der Übungsleiter C-Lizenz. Zudem wird das FSJ in der Ganztagsschule z. B. auch als Praxisteil bei der Erlangung der Fachhochschulreife anerkannt.

Die Aufgabengebiete sind sehr vielfältig und erstrecken sich von der Betreuung im Freizeitbereich, der Durchführung der Pausenliga, der Unterstützung bei der allgemeinen Organisation, der Durchführung von Öffentlichkeits- und Gremienarbeit bis hin zur Veranstaltung eigener (sportlicher) Nachmittagsangebote für Kinder und Jugendliche nach eigener Interessenslage, z.B. Fußball-AG, Tanz-AG oder Geocaching-AG. Start des FSJ-Jahres ist der 01. August. Bewerbungsschluss ist der 27.Mai 2016.

 

Interessierte Jugendliche können sich per E-Mail (info@gts-mellendorf.de) oder telefonisch unter (0 51 30) 581-412 mit der Ganztagsschule am Schulzentrum Mellendorf mit Herrn Schröter in Verbindung setzen.

In den vergangenen Wochen haben die Schülerinnen und Schüler aktiv an der Gestaltung um Umsetzung eines eigenen Logos für den Schülerrat gearbeitet.

Es wurden zahlreiche Ideen eingereicht, verändert und weiterentwickelt.

Entstanden ist ein Logo das mit den vier Kreisen alle vier Schulen einbezieht. Die gekreuzten Finger stehen für den Campus W und das Wir“- Gefühl das die Schülerinnen und Schüler fördern wollen.

Schülerrat Logo Final

Schülerrat

Campus W

 

Jeden 1. Dienstag im Monat

 (03.05., 07.06.,09.08.,06.09.,18.10.,01.11.,06.12.)

13:40 Uhr

Raum 3.021 Schulzentrum

Teilnehmen könne ALLE interessierten Schülerinnen und Schüler ALLER vier Schulformen.

Bei Fragen, Wünschen oder Ideen wendet euch an:

Linda Kehne& Marco Foitzik        oder  Anna Rieder &Martin Schröter

Vorsitzende Schülerrat                             Schulsozialarbeiter

du_bist_es

 

Auch in diesem Jahr veranstalten die Jugendpflege Wedemark und das Team der Ganztagsschule Mellendorf wieder die JuleiCa- Ausbildung. Unter dem Motto „Du bist es Du machst es“ findet zum dritten mal die Ausbildung durch die Gemeinde Wedemark statt.

 

Um selbstständig Jugendgruppen leiten zu können müssen 50 Seminarstunden und ein 1. Hilfe Kurs abgeleistet werden. Mindestalter ist 16 Jahre.

 

Die Seminartermine für 2016 sind:

  • Samstag 03.09. und Sonntag 04.09.2016 von 09:00 bis 16:00 Uhr- in Mellendorf
  • Donnerstag 08.09.2016 von 18:00 bis 21:00 Uhr – in Mellendorf
  • Mittwoch 14.09.2016 von 18:00 bis 21:00 Uhr- in Mellendorf
  • Dienstag 20.09.2016 von 18:00 bis 21′:00 Uhr- in Mellendorf
  • Freitag 30.09. bis Sonntag 02.10.2016- fahrt zum Jugendhof Vechta
  • Dienstag 08.11.2016 von 18:00 bis 20:00 Uhr (Nachtreffen)- in Mellendorf

 

Die Teilnahme an allen Terminen ist verpflichtend.

 

Anmeldeschluss ist der 20.08.2016!!!- Anmeldungen können im Rathaus im Büro der Jugendpflege oder in der Ganztagsschule im Schulzentrum abgegeben werden.

 

Wir freuen uns auf euch

 

Anna Rieder, Ellen Bruns und Martin Schröter

 

osterferien_png_94843Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und Kooperationspartnern erholsame Osterferien!!!

Viele Grüße

Anna, Martin,

Basti & Thomas

IMG_5382 (Klein)

Am Donnerstag den 10.03.2016 fand im Forum des Schulzentrums Campus W in Mellendorf, der zweite durch die Schulsozialarbeiter Anna Rieder und Martin Schröter organsierte  Präventionsabend statt. Unterstützung bekamen sie hierbei vom LKA Niedersachsen, der Zentralstelle Polizeilicher Prävention und Jugendsachen.

Unter dem Slogan „First togetherness- ein Schlag verändert zwei Leben“ hat Christoph Rickels vor ca. 50 Besuchern einen sehr interessanten, bewegenden und zum Nachdenken anregenden Vortrag über das ihm wiederfahrende Schicksal gehalten.

2007 wurde er vor einer Diskothek niedergeschlagen, lag vier Monate im Koma und kämpft sich seit dem zurück ins Leben. Er ist zu 80% schwerst-behindert und musste alles neu lernen „wie ein Baby“- so sagt er. Er berichtetet von dem Kampf und den unzählbaren Verhandlungen die er seit dem miterlebt hat, von dem Urteil gegen den Täter- (2,5 Jahre auf Bewährung), um jede Reha Maßnahme und um alle Kosten die damit zusammen hängen.

Besonders bewegend ist die Tatsache dass Christoph Rickels kurz vor dem Vorfall ein Lied geschrieben und aufgenommen hat (Mut zum Leben). Hier singt er davon, dass der Mut ihm die Kraft zum Leben schenkt und dass er jetzt mehr an sich denkt, was er vorher nicht gemacht hat.

„Ein Mensch wie er einmal war ist ab dieser Sekunde nicht mehr da“.

Am Freitag den 11.03.2016 hat Christoph Rickels noch einen Vortrag für die Schülerinnen und Schüler vom Campus W gehalten. An diesem haben die Klassensprecher der 10. Klassen aller weiterführenden Schulen teilgenommen.IMG_1898 (Klein)

Auch hier hat Christoph seine Geschichte erzählt. Was er für ein „Geiler Typ“ und „Macho“ vor dem Vorfall war, er war einer den alle kannten, hatte viele Freunde. Heute weiß er, dass man „richtige“ Freunde nur sehr wenige in seinem Leben hat.

Er zeigte den SchülerInnen einen Film der durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wurde. Ein Teil dieses Filmes ist die Sequenz aus dem Überwachungsvideo der Diskothek, die zeigt wie Christophs Leben mit nur einem Schlag verändert wurde.

Christoph Rickels will kein Mitleid, er hat sich der Situation angenommen und möchte dies nun an junge Menschen weitertragen. Gewalt ist keine Lösung und schon gar nicht cool!

„Wenn wir lernen, dass jeder anders ist und anders sein darf!“, diese Botschaft gab Christoph Rickels den SchülerInnen mit auf den Weg.

First Togetherness

olympia_Bild

 

Ab dem 29. Februar veranstaltet die GTS eine ganze Woche unter dem Motto Olympiade. Die Schülerinnen und Schüler beweisen sich in verschiedenen Spielformen, wie zum Beispiel Tauziehen oder Frisbee Zielwerfen. Dabei können sie Punkte  erzielen und sollen über die Woche hinweg so viele Stationen wie möglich durchlaufen, um am Ende ein bestmögliches Ergebnis auf ihrem Laufzettel zu erreichen. Der Spaß steht dabei natürlich im Vordergrund und alle Teilnehmer erhalten am Ende der Woche eine Urkunde für ihre besonderen Leistungen.

Wedemagazin 23.02.2016

Humorvoll und launig und ohne erhobenen Zeigefinger führte Moritz Becker die Zuhörer in die soziale Netzwelt. Foto: S. Littkemann

Mellendorf (lit). Vorm Frühstück mal eben 300 Whatsapp-Nachrichten aus der Klassengruppe checken, schlechte Bilder von guten Freunden liken, Selfies machen und hochladen, auf Blaue Häkchen starren, dauerchatten mit besten Freunden und solchen, die es werden könnten – was für viele Eltern der blanke Handyterror zu sein scheint, ist für die meisten Jugendlichen ihre Nabelschnur zur Außenwelt. Und die heißt Whatsapp. Was hat das zu bedeuten? Ist das jetzt besonders schlimm? Wie gehe ich damit um? Auf diese ebenso bangen wie verbreiteten Fragen unter Eltern und anderen erwachsenen Menschen, die noch aus der Urzeit der Kommunikation stammen (also vor der Zeit der sozialen Netzwerke – so ungefähr vor 2006) gab der Sozialpädagoge Moritz Becker vom Verein Smiley  aus Hannover am vergangenen Donnerstag im Forum des Schulzentrums viele Antworten. Fast 300 Besucher waren der Einladung der Schulsozialarbeiter Anna Rieder und Martin Schröter gefolgt, um sich vom gewitzten und wortgewandten Medienpädagogen die Welt von Whatsapp, Instagram, Snapchat und Co. erklären zu lassen – und die ihrer Kinder gleich mit. Und sie wurden nicht enttäuscht: Mit komödiantischem Talent und mit vielen treffenden und amüsanten Beispielen gelang es Becker in rund eineinhalb Stunden, den Eltern die Welt ihrer Kinder näher zu bringen und ihre Mediennutzung besser zu verstehen. Denn eines stellte Becker gleich zu Beginn klar: „Nicht die Jugendlichen haben hier ein Problem – wir haben es!“ Zur Demonstration hatte Becker, selber Vater von zwei Töchtern im medienfähigen Alter, die Holzpuppen Max und Lisa mitgebracht, die stellvertretend für ihre echten Altersgenossen Botschaften transportieren durften – ganz undigital mit Schildchen beklebt. Denn die Bedürfnisse von Kindern und Heranwachsenden seien trotz Instagram und Whatsapp die alten geblieben: „Max und Lisa wollen genau wie wir früher Anerkennung oder wenigstens Aufmerksamkeit bekommen, sie entwickeln ihre Identität und brauchen dabei die Bestätigung durch andere. „Fishing for compliments“ sei kein neues Phänomen – heute gehe das eben mit Herzchen und Likes. Auch Unbekümmertheit und Neugierde seien das Privileg junger Menschen und keinesfalls negativ zu sehen. Solange die Unbekümmertheit im Netz jedoch noch zu groß sei wie etwa bei vielen Grundschulkindern, müsse man als Eltern ab und zu „kontrollgucken“, um die Kinder zu schützen. „Na, was willst du denn da bei Instagram hochladen? Mama und Papa im Schlafzimmer?! Neeiin!!“ Becker plädierte weniger für starre Regeln und Altersgrenzen als für ein gesundes Bauchgefühl im Umgang mit der jugendlichen Mediennutzung. Es käme ja auch niemandem in den Sinn, eine Altersgrenze fürs tiefe Schwimmerbecken zu fordern – „Da geht man rein, wenn man schwimmen kann, vorher nicht!“ Von der Verteufelung der neuen Medien war Becker weit entfernt: „Die sozialen Medien sind nur so gut oder so schlecht wie die Menschen, die sie nutzen.“ Beliebte und motivierte Schüler würden durch Watsapp und Co. weiter stabilisiert, Sorgen machen müsse man sich eher um die unbeliebten Schüler, die dadurch noch mehr Angriffsfläche böten.“ Das gelte auch für ganze Klassen: Für gute Klassengemeinschaften seien Gruppenchats oft ein Gewinn, schlechte Klassengemeinschaften würden nicht selten noch verkrachter. Kein Bock auf Hausaufgaben – auch dieses Phänomen habe es schon vor der Zeit dauervibrierender Smartphones gegeben, wie Becker schmunzelnd aus eigener Erfahrung berichtete. Jugendliche könnten durchaus eigenständig Strategien im Umgang mit ihrem Handy entwickeln, um ihren Chatkonsum zu begrenzen und sich anderen Dingen zuzuwenden. Sich selbst zu regulieren sei immer der bessere Weg und habe den größeren Lerneffekt. „Die Handywegnahme sollte für die Eltern ein echtes Notprogramm bleiben – wenn zum Beispiel am Schreibtisch nichts mehr läuft!“ Auch Rituale hielt der Medienpädagoge für hilfreich und hatte gleich ein paar Anekdoten parat: Da gab es ein Mädchen, das nachts ihr Handy in einer Schublade einschloss, und eine ganze Klasse, die vor Unterrichtsbeginn ihre Handys in eigens dafür angefertigte Handybettchen legte – um sie nach Schulschluss wieder „aufzuwecken“. Mit einem „Weckruf“ beendete auch der Medienpädagoge seinen bemerkenswerten Vortrag. „Machen Sie sich auf den Weg, interessieren Sie sich für das, was ihre Kinder bewegt“, appellierte Becker an sein Publikum. Es gehe schließlich um nichts weniger als um die Beziehung zu ihnen.

Erinnerung!!!!!

Morgen, Donnerstag den 18.02.2016 um 19:00 Uhr findet der Informationsabend zu Thema „Kinder & Jugendliche bei Whatsapp, Facebook & Instagram, Was geht uns das an?“ im Schulzentrum Mellendorf statt . Der Eintritt ist frei